Für ein starkes Niedersachsen
Facebook
Rede zum Antrag: ,,Regionale und direkte Vermarktung unterstützen und fördern’’
Thordies Hanisch, MdL
Ratsfrau der Gemeinde Uetze und der Ortschaft Eltze, Landtagsabgeordnete in Niedersachsen
Wahlkreis Werdegang Startseite Kontakt
Thordies Hanisch vertritt seit 2017 die Menschen aus Lehrte, Burgdorf und Uetze. Im Niedersächischen Landtag ist sie Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung und im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.
Meldungen
Thordies Hanisch besucht Sauenhalter Jens Dannenbring in Lehrte-Kolshorn   Kolshorn.   Hohe   laufende   Kosten   und   sich   verändernde   Rahmenbedingungen:   Bei   einem   Besuch   des   Betriebs   des   Kolshorner   Landwirts   Jens Dannenbring   informierte   sich   die   für   Lehrte,   Uetze   und   Burgdorf   zuständige   SPD-Landtagsabgeordnete   Thordies   Hanisch   über   die   aktuelle Situation   der   hiesigen   Sauenhalter.   „Es   ist   mir   wichtig,   mich   regelmäßig   mit   den   Landwirten   in   meinem   Wahlkreis   auszutauschen.   Ich   möchte bei   den   Besuchen   erfahren,   in   welchen   Bereichen   Landwirte   Handlungsbedarf   sehen   und   welche   Herausforderungen   sich   durch   den   Markt,   das Konsumverhalten    und    die    Gesellschaft    ergeben“,    sagte    Hanisch,    die    für    die    SPD-Fraktion    im    Ausschuss    für    Ernährung,    Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung im Niedersächsischen Landtag sitzt. Die   Familie   von   Jens   Dannenbring   betreibt   bereits   seit   1573   Landwirtschaft;   seit   20   Jahren   hält   er   gemeinsam   mit   seiner   Frau   Maren   Sauen   zur Ferkelerzeugung   und   Mast.   Mit   100   Sauen   und   1000   Mastschweinen   zählt   sein   Betrieb   zu   den   kleineren.   In   der   Region   Lehrte,Uetze   und   Burgdorf sei   er   einer   von   drei   verbliebenen   Sauenhaltern,   berichtet   Dannenbring.   Zum   einen   stünden   die   Landwirte   gesellschaftlich   unter   Druck,   zum anderen   seien   die   Kosten   für   Tierärzte   und   Instandhaltung   der   Ställe   hoch.   Bei   der   Kontrolle   zur   Zugabe   von   Antibiotika   fühle   er   sich   ungleich behandelt   und   fordert   gleiche   Bedingungen   auch   für   die   Humanmedizin,   dort   gebe   es   keine   so   strengen   Antibiotigramme,   die   gewährleisten, dass   nicht   zu   viel   Antibiotika   verschrieben   wurde.   „Außerdem   bringt   die   geringe   Anzahl   an   Schlachthöfen   einen   erhöhten   Preisdruck   für   die liefernden   Landwirte   mit   sich“,   sagte   Dannenbring.   Erschwerend   komme   hinzu,   dass   viele   Tiere   aus   anderen   Ländern   zum   Schlachten   importiert werden,   in   denen   andere   Aufzucht   und   Haltungsvoraussetzungen   gelten,   die   den   deutschen   Tierwohlanforderungen   nicht   entsprächen.   Mit denen könnten hiesige Landwirte kaum noch mithalten, was neben anderen Faktoren zu Betriebsschließungen beiträgt. Ein    Ansatz    für    einen    Teil    der    Lösung    wäre    eine    Kennzeichnung    der    verarbeiteten    Produkte,    betonte    Hanisch.    Ein    gutes    Beispiel    sei    die Kennzeichnungspflicht   für   Eier,   die   transparent   mache,   wie   Hühner   gehalten   werden.   „Der   Verbraucher   erfährt,   wie   die   Tiere   gehalten   werden und   welchen   Weg   die   Eier   bis   zum   Verkaufsort   zurückgelegt   haben   -   so   kann   er   entscheiden,   ob   er   mehr   Geld   für   gute   Haltung   ausgeben möchte“,    sagte    Hanisch.    Ein    solches    Tierwohlkennzeichen    steht    derzeit    auch    für    den    Fleischmarkt    zur    Diskussion.    Landwirt    Dannenbring begrüßte   die   Einführung   eines   solchen   Labels.   Die   Landwirte   müssten   dabei   stärker   an   den   Erlösen   beteiligt   werden   und   die   Kennzeichnung   sollte die komplette Wertschöpfungskette von der Geburt bis zur Schlachtung berücksichtigen, forderte der Landwirt.
Thordies Hanisch mit Jens Dannenbring  in Kolshorn.
Impressum
Thordies Hanisch MdL
Ratsfrau der Gemeinde Uetze und Ortschaft Eltze, Landtagsabgeordnete in Niedersachsen
Facebook
Thordies Hanisch vertritt seit 2017 speziell die Menschen aus Lehrte, Burgdorf und Uetze. Im Niedersächischen Landtag ist sie Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. 
Rede zum Antrag: ,,Rede zum Antrag: ,,Regionale und direkte Vermarktung unterstützen und fördern’’
Meldungen
Thordies Hanisch besucht Sauenhalter Jens Dannenbring in Lehrte-Kolshorn   Kolshorn. Hohe laufende Kosten und sich verändernde Rahmenbedingungen: Bei einem Besuch des Betriebs des Kolshorner Landwirts Jens Dannenbring informierte sich die für Lehrte, Uetze und Burgdorf zuständige SPD- Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch über die aktuelle Situation der hiesigen Sauenhalter. „Es ist mir wichtig, mich regelmäßig mit den Landwirten in meinem Wahlkreis auszutauschen. Ich möchte bei den Besuchen erfahren, in welchen Bereichen Landwirte Handlungsbedarf sehen und welche Herausforderungen sich durch den Markt, das Konsumverhalten und die Gesellschaft ergeben“, sagte Hanisch, die für die SPD-Fraktion im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung im Niedersächsischen Landtag sitzt. Die Familie von Jens Dannenbring betreibt bereits seit 1573 Landwirtschaft; seit 20 Jahren hält er gemeinsam mit seiner Frau Maren Sauen zur Ferkelerzeugung und Mast. Mit 100 Sauen und 1000 Mastschweinen zählt sein Betrieb zu den kleineren. In der Region Lehrte,Uetze und Burgdorf sei er einer von drei verbliebenen Sauenhaltern, berichtet Dannenbring. Zum einen stünden die Landwirte gesellschaftlich unter Druck, zum anderen seien die Kosten für Tierärzte und Instandhaltung der Ställe hoch. Bei der Kontrolle zur Zugabe von Antibiotika fühle er sich ungleich behandelt und fordert gleiche Bedingungen auch für die Humanmedizin, dort gebe es keine so strengen Antibiotigramme, die gewährleisten, dass nicht zu viel Antibiotika verschrieben wurde. „Außerdem bringt die geringe Anzahl an Schlachthöfen einen erhöhten Preisdruck für die liefernden Landwirte mit sich“, sagte Dannenbring. Erschwerend komme hinzu, dass viele Tiere aus anderen Ländern zum Schlachten importiert werden, in denen andere Aufzucht und Haltungsvoraussetzungen gelten, die den deutschen Tierwohlanforderungen nicht entsprächen. Mit denen könnten hiesige Landwirte kaum noch mithalten, was neben anderen Faktoren zu Betriebsschließungen beiträgt. Ein Ansatz für einen Teil der Lösung wäre eine Kennzeichnung der verarbeiteten Produkte, betonte Hanisch. Ein gutes Beispiel sei die Kennzeichnungspflicht für Eier, die transparent mache, wie Hühner gehalten werden. „Der Verbraucher erfährt, wie die Tiere gehalten werden und welchen Weg die Eier bis zum Verkaufsort zurückgelegt haben - so kann er entscheiden, ob er mehr Geld für gute Haltung ausgeben möchte“, sagte Hanisch. Ein solches Tierwohlkennzeichen steht derzeit auch für den Fleischmarkt zur Diskussion. Landwirt Dannenbring begrüßte die Einführung eines solchen Labels. Die Landwirte müssten dabei stärker an den Erlösen beteiligt werden und die Kennzeichnung sollte die komplette Wertschöpfungskette von der Geburt bis zur Schlachtung berücksichtigen, forderte der Landwirt.
Thordies Hanisch mit Jens Dannenbring in Kolshorn.